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november 2004, Iserlohn wint verrassend in Portugal van
Portosantense
Iserlohn heeft verrassend de uitwedstrijd in
eerste ronde van de de CERS cup tegen Portosantense met 3-4
gewonnen. Maar omdat de thuiswedstrijd met 7-1 verloren ging gaan de
favorieten uit Portugal toch door naar de tweede ronde. Maar met 3-4
winnen in Portugal is natuurlijk een fantastisch resultaat voor de
Duitse club met Nederlandse inbreng.
Hieronder volgen enkele artikelen uit de Duitse kranten:
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Bericht des Iserlohner Kreisanzeiger vom 23.11.2004 |
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Sternstunde des Iserlohner Rollhockeys
Detlef Iwanowski nach dem 4:3 auf Porto Santo:
"Unbeschreibliches Gefühl" / Lob für portugiesische Gastgeber
Iserlohn.
(wis)
Auch zwei Tage nach dem denkwürdigen Spiel kreisen seine
Gedanken um diese absolute Sternstunde des Iserlohner
Rollhockeys. Mit 4:3 gewann die ERGI beim haushohen Favoriten
Portosantense, und Abteilungschef Detlef Iwanowski kostet das
Glücksgefühl in vollen Zügen aus.
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Eine denkwürdige Partie absolvierte die ERGI bei
Portosantense. Nach dem 1:7 im Hinspiel gewannen die
Iserlohner sensationell mit 4:3 - trotz des Ausscheidens
ein Riesenerfolg.
Foto: Privat
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Ich habe mich bei Franz Willems erkundigt. Und der ist sicher,
dass zuletzt 1978 eine ERGI-Mannschaft in Portugal gewonnen hat.
Das war eine sensationelle Leistung und ein Tag, den man so
schnell nicht vergisst", sagte Iwanowski. Er sprach von
Gefühlen, die man kaum beschrieben könne, von den Tränen, die
ihm nach dem Triumph in den Augen standen. Vergessen waren mit
einem Schlag die Reisestrapazen. 14 Stunden am Freitag, fast 15
Stunden am Sonntag. Und vergessen waren auch die beträchtlichen
Kosten des Europacup-Trips der 16-köpfigen ERGI-Delegation: Rund
600 Euro Reisekosten pro Spieler, dazu die Aufwendungen für die
Verpflegung. "Zum Glück haben wir Sponsoren, die uns helfen,
eine solche Summe zu stemmen", erläuterte Iwanowski und fügt
hinzu. "Die Spieler selbst sind sehr bescheiden. Sonst könnten
wir uns das überhaupt nicht erlauben." Aber künftig muss im
Verein wieder mehr gespart werden, um diese Ausgaben zu
kompensieren.
Solche Probleme sind den Portugiesen fremd.
Vollprofis, die zweimal täglich trainieren, sind es gewohnt,
optimale Bedingungen vorzufinden und ständig umsorgt zu werden.
Bei den Amateuren der ERGI hingegen ist es etwa für die
Holländer selbstverständlich, zweimal wöchentlich 400 Kilometer
Autofahrt für das Training in Iserlohn auf sich zu nehmen.
"Etwas verrückt muss man schon sein", meinte Iwanowski.
Er saß während des Spiels auf Porto Santo auf der
Ehrentribüne neben dem Manager des Tabellendritten der
portugiesischen Liga. "Der war bis zum Ausgleichstor ganz
entspannt, wurde dann aber enorm nervös." Gefreut hat den
ERGI-Boss, wie die Gastgeber bei aller Enttäuschung über die
Schmach der Heimniederlage dem Team aus Deutschland herzlich
gratulierten. "Die Gastfreundschaft war wirklich vorbildlich.
Die haben sich toll um uns gekümmert", lobte Iwanowski. Nach dem
Match trafen sich die Mannschaften zum gemeinsamen Essen. Die
Profis bekamen Wasser serviert, die Sensationssieger aus
Iserlohn orderten reichlich Bier und stimmten sich auf eine
lange Siegesfeier ein.
Den Rückenwind des Europacup-Erfolges soll nun der
RSC Cronenberg zu spüren bekommen. Am Donnerstag geht es in der
Bundesliga weiter und gleich mit dem Knüller in Wuppertal. |
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Bericht des Iserlohner Kreisanzeiger vom 22.11.2004 |
Sensation! ERGI siegt in Portugal
4:3 im Rückspiel nach
grandioser Leistung
Portosantense.
"Das ist die größte Rollhockey-Sensation der letzten zwanzig
Jahre", jubelte Detlef Strugala nach dem Sieg seiner ERGI im
Europacup-Rückspiel beim haushohen Favoriten. Ausgeschieden
sind die Iserlohner nach dem 1:7 im Hinspiel aber trotz
dieser bravourösen Leistung.
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Im Hinspiel setzte sich Portosantense mit 7:1 durch
(hier eine Szene), am Samstag gewann sensationell die
ERGI. Foto: M. May
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CERS-Cup: Portosantense -
ERG Iserlohn 3:4 (3:0). Es war einer der bedeutendsten Siege
der Vereinsgeschichte, von dem man in Iserlohner
Rollhockey-Kreisen noch lange reden wird. Rund
1000 Zuschauer in der Halle waren zunächst sprachlos,
applaudierten dann aber dem krassen Außenseiter, der eigentlich
klar geschlagen werden sollte. Wie beim 6:0 im letzten Jahr. Und
nach einem solchen Resultat sah es wieder aus. Nachdem die Gäste
in der Anfangsphase zwei Penaltys (Videla und Nunez) nicht
verwandeln konnten, sorgten die Hausherren mit einem
Doppelschlag (8., 9.) für das 2:0. Und als sie kurz vor der
Pause auf 3:0 erhöhten, dachte wohl niemand in der Halle an
diese schier unglaubliche Wende.
Die ERGI ließ den Gegner kommen, der sich gegen die
stabile Abwehr nur selten gut in Szene setzen konnte. Und die
Gäste bauten ganz auf Konter. "Das Spielfeld ist zwei Meter
länger und breiter als bei uns. Als wir uns daran gewöhnt
hatten, liefen die Kombinationen besser", erläuterte Strugala.
Van Gemerts Penalty (33.) zum 3:1 nahmen die Portugiesen noch
gelassen hin, doch als Nunez nach toller Einzelleistung das 3:2
erzielte, machte sich bei den siegessicheren Hausherren
Nervosität breit. Die Fernsehreporter (TV-Liveübertragung)
wirkten kleinlaut, weil der Außenseiter nicht locker ließ.
Als van Gemert dann sogar
ausglich (44.), herrschte kurzzeitig Totenstille in der Halle.
Doch dann kam Portosantense. Die Mannschaft wollte mit Macht die
drohende Schmach verhindern. Aber die Iserlohner kämpften
aufopferungsvoll, und sie hatten nach Videlas 3:4 (47.) die
Sensation vor Augen. Die Portugiesen erhöhten weiter die
Schlagzahl, aber die ERGI hielt stand. Und als Tripp 30 Sekunden
vor Schluss einen Penalty abwehrte, war ein denkwürdiger Triumph
perfekt.
ERGI: Tripp; Nunez, Dove, van Gemert, Teelen, Samudol,
van Gerven, Iwanowski, Videla, Kaiser.
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Bericht des Iserlohner Kreisanzeiger vom 15.11.2004 |
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Portugiesische Perfektionisten machten Unterschied deutlich
Aber ERGI hielt bei 1:7
Niederlage im Europa-Cup besser mit, als es das Ergebnis
verriet
Von Ullrich May
Iserlohn. Am Ende waren sich alle einig: Die ERGI hatte im
Achtelfinal-Hinspiel um den CERS-Cup gegen die portugiesischen
Profis von Portosantense weitaus besser mitgehalten, als es das
Ergebnis von 1:7 verriet.
Rollhockey: ERG Iserlohn - Portosantense 1:7
(0:2). Zugegeben: Eine Niederlage wäre selbst bei
günstigstem Spielverlauf kaum vermeidbar gewesen. So
leistungsstark sind die südeuropäischen Berufssportler, so
gewandt, so schnell, so kombinationssicher - mit diesen
Perfektionisten können deutsche Amateurteams, auch wenn sie wie
die ERGI mit Argentiniern und Holländern spielen, nicht
ernsthaft konkurrieren.
Aber die Iserlohner schafften es, die Partie über weite Strecken
offen zu gestalten. Sie wurden selbst initiativ, nahmen das
Tempo an und verbuchten zahlreiche Torchancen. Hätten sie nur
einen Bruchteil davon genutzt, so wäre das Resultat deutlich
freundlicher ausgefallen. Aber die Abschlussschwäche war zu
groß. Hinzu kam, dass die Gäste zwischen den Pfosten mit
US-Nationalkeeper Brian Stallman und Joao Ferreira exzellent
besetzt waren.
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Die ERGI, im Bild unten mit Carlos Nunez, zeigte eine
couragierte Leistung. Doch am Ende hatte Portosantense
klar gewonnen. Das freute kleine und große Portugal-Fans
ebenso wie den portugiesischen Konsulatsvertreter
Sidonio Goncalves, oben links im Radio-Interview.
Fotos: M. May
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Die ERGI startete vor gut 300 Zuschauern in der Hemberghalle
spürbar ehrgeizig und selbst- bewusst. Schon in der Anfangs-
phase gab es erste Möglichkeiten für den Außenseiter, und als
Carlos Nunez nur unfair zu stoppen war, entschied der
holländische Schiedsrichter Ton Sörensen sofort auf Penalty. Die
Riesenchance zur Führung also, aber Julio Videla vergab sie
(6.).
Der portugiesische Erstligist antwortete mit
verstärktem Angriffsdruck, und Keeper Carsten Tripp bewies vor
den Augen von Bundestrainer Johan van Diejen, dass er zurecht
die aktuelle deutsche Nummer eins ist. Gestützt auf seine tollen
Paraden konterte die ERGI gefährlich. Videla und van Gerven
scheiterten, dann verweigerte der Unparteiische den Hausherren
einen weiteren Penalty, als Keeper Stallman seinen
(zerbrochenen) Schläger verlor.
Die Kommandos von Portosantense-Trainer Paulo
Batista schienen schon etwas nervöser zu werden, als plötzlich
das 0:1 fiel. Einen in die Mitte abgewehrten Ball nahm Alan
Fernandes dankbar als Geschenk an. Immerhin hatte es bis zur 14.
Minute gedauert, bis dieser Treffer zustande kam. Einen Bruch im
Iserlohner Spiel verursachte das Gegentor aber nicht. Erst in
der 21. Minute ließ sich Arjan van Gerven von Joel Coelho
ausspielen und es hieß 0:2.
Nach der Pause knüpfte die ERGI unverdrossen an
ihre engagierte Vorstellung an. Bei hochkarätigen Chancen für
van Gerven und Videla (plus Nachschuss Nunez) lag der
Anschlusstreffer in der Luft. Da musste das 0:3 (31.) durch
Tiago Santos´ Konter wie eine kalte Dusche wirken. |
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